Martinskirche Stuttgart-Nord, Eckatstraße 2, 70191 Stuttgart
Veranstalter: kein Veranstalter bekannt
Am 15. März 1943 ging der erste Transport von Sinti aus Baden und Württemberg nach Auschwitz-Birkenau ins sogenannte „Zigeunerlager“. 456 Menschen aus 52 Orten in Württemberg und Baden waren es, die in jenem Monat dorthin deportiert wurden. Nur wenige haben überlebt.
Heute: Eine schmerzliche Erinnerung an die Verfolgung der Sinti während des Nationalsozialismus und ein Mahnmal gegen den Rechtsextremismus.
Muhterem Aras, Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg
Pfarrer Karl-Eugen Fischer, Martinskirche
Peter Grohmann, Die AnStifter
Shamsuddin Panhwar, Indus e. V.
Stephan Lauster, Indus e. V.
Musik: Sinti-Swing
Der Deportationsort in unmittelbarer Nähe der Martinskirche ist ein berührendes Zeichen des Gedenkens.
PS: Am 26.2. um 19 h stellt Elke Martin (Die AnStifter) im Stadtarchiv Stuttgart ihr Buch zur Verfolgung und Ermordung der Stuttgart Sinti und Roma vor. Musik mit Michel Biehler.